Die Sonne geht auf und das Zimmer wird hell. Die doch sehr dünn geratenen Vorhänge machen sich bemerkbar, bzw. nicht bemerkbar. Der Morgen beginnt früh mit dem grössten Wecker – der Sonne – den es gibt. Der Kopf ist schwer, die Nacht war lang. Was solls, das leben ist hart, nicht war? Was steht nun heute auf dem Plan – hm, paar „Atraktionen“ abklappern die im Guidebook dick hervorgehoben sind, sich unters Volk mischen und einfachen geniessen, nicht Zuhause zu sein:). Steve übernimmt die Entscheidung für uns und auf geht’s zum Fischmarket, offiziel einer der Zweitgrössten und Berühmtesten der Welt. Auf geht’s mit der Strassenbahn zum Fischmarket, von weiten macht sich schon der fischige“geruch/gestank“ bemerkbar. Und umso näher man kommt, deso intensiver wird er, und ach wie schön, die FlipFlops mit deren Textilteilen werden mit Fischwasser getränkt und der Geruch wird verewigt:). Der Fischmarkt ist irgendwie dann doch ziemlich beeindruckend. Erstens dass alle Arbeiter hier Asiaten sind (hab ich schon erwähnt dass ich unteranderem im Chinatown (am billigsten) von Sydney wohne und dass es einem eher vorkommt irgendwo in Asian zu sein als in Sydney??), zweitens, soviel Fisch hab ich noch nie gesehn, und Krabben und Tintenfische und komisches Getier mit komischen Beinchen und Äuglein und und und. Alles was beine hat wird anscheinend in Aquarien am leben gehalten, um den Satz „der Fisch ist frisch“ am leben zu erhalten. Fisch gibt’s hier ganz, lebendig, zubereitet odr in Häppchen als Sushi zu kaufen, je nach Wunsch und vorliebe. Ich selber gönne mir einen Baramundi, gegrillt (bin dann doch nicht so ein Fan von zu frischem Fisch/Sushi – glaubi ich, oder ich bevorzuge dann doch gegrillten?). Weiter geht’s, zuviel gerede um Fisch, kriegt ma ja glatt wieder Hunger und einen intensen imaginären Geruch in die Nase. Ach ja, Spongebob und Seeigel kann man auch hier kaufen, und Sebastian – der Freund von Arielle:P. Nach dem Fischmarkt gehen wir – nun alle mit dem einheitsdeo Fisch, only for men – zurück in die Stadt. Maria geht wieder in den Botanic Garden mit Steve und Ivan, und ich, genug von Fisch und Pflanzen, geh in die Stadt, billig Shoppen, kenn mich ja mittlerweile bisschen aus wo was kaufen;). In einem Laden der..das ganze Jahr über im „Closingdown“ status ist, also angeblich kurz davor ist zu schliessen und alles zu spot Preisen verkaufen muss, finde ich Laufschuhe die mich motivieren sollen mich wieder ein bisschen sportlich zu bewegen. Mit den neuerworbenen (ziemlich schlechten Schuhen wie es sich später rausstellt), mach ich mich dann aufn Weg im Botanic Garden zu joggen. Lustigerweise ist man als Jogger nie allein, soviele Leute sind in Sydney am Joggen – beängstigend, vor was laufen die alle davon??. Das Highlight ist die Treppen raufzurennen vom Opera House, gibt einem das Feeling von RockyBalboa in seinem Letzten Film, als er nach hartem Training irgendwo, irgendwelche Treppen hochrennt und am Schluss zur Musik von Eye of the Tiger (glaube ich) ganz happy rumhüpft und…na gut, Fazit ist, 3 dicke Blasen am Fuss die das Laufen erschweren. Den Abend verbring ich mit Ivan in der Bar an der Strasse, warm ist das Wetter und das Gespräch geht um Italien, Brasilien und Familie – bei den Italienern geht’s halt doch immer um Mamma:).
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